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3.06.08

Regionale Vernetzung für globale Innovationsführerschaft

Kategorie: consulting

Auf der Landeskonferenz Automobilwirtschaft leitet MBtech ein Round-Table-Gespräch zum Thema "Innovationsmanagement in Automobil-Wertschöpfungsnetzen".

Um den Vorsprung des Automobil-Standorts Baden-Württemberg im globalen Wettbewerb auch in Zukunft sicherzustellen, haben sich Hersteller, Zulieferer, Netzwerke, Wissenschaft und Dienstleister zur Clusterinitiative Automotive Südwest zusammengeschlossen. Auf der dritten "Landeskonferenz Automobilwirtschaft" im Neuen Schloss Stuttgart diskutieren Akteure der regionalen Automobilwirtschaft am 11. Juni 2008 über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Branche. MBtech Consulting veranschaulicht in einem Round-Table-Gespräch, welche Ziele das gemeinsame Innovationsmanagement verfolgt – und welche Potenziale sich daraus ergeben.

"Der im globalen Wettbewerb steigende Kosten- und Innovationsdruck zählt zu den großen Herausforderungen für die Automobilindustrie in Deutschland", erläutert Dr. Bernhard Wiedemann, Managing Associate bei MBtech consulting. "Diese Herausforderungen können durch einzelne Akteure allein nicht mehr bewältigt werden, sondern nur noch in einem leistungsfähigen Verbund. Dies erfordert unter anderem neue Modelle einer vertrauensvollen Zusammenarbeit aller Partner entlang der Wertschöpfungskette. Das schließt die Sicherstellung qualifizierter Arbeitskräfte ebenso mit ein wie Maßnahmen zur weltweiten Imageförderung des deutschen Automobilclusters." Die erhöhte internationale Sichtbarkeit der Clusterregion und ihrer Akteure wird insbesondere mittelständischen Unternehmen den Zugang zu neuen Märkten erleichtern. Dies soll dazu beitragen, die Zukunft von Baden-Württemberg als weltweit führenden Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandort im Automotive-Sektor zu sichern.

Vorrangiges Ziel des Automotive-Clusters ist eine weitere deutliche Steigerung der Innovationsstärke. Die in der Summe bisher ungenutzten Innovationspotenziale der einzelnen Akteure innerhalb des Clusters sollen beispielsweise über strukturelle Maßnahmen, Förderprogramme und neue Zusammenarbeitsmodelle schneller und zielgerichteter im Fahrzeug umgesetzt werden. Die betrachteten Schwerpunktthemen sind "schnelle Prozesse", "leichte Strukturen" und "effiziente Antriebe". "Damit am Ende des Prozesses in sich stimmige Gesamtfunktionen am Fahrzeug stehen, müssen alle notwendigen Teilinnovationen der Akteure von Beginn an synchronisiert werden. Es gilt, die vielschichtigen Wechselwirkungen der Fahrzeugfunktionen und Prozesse jederzeit im Auge zu behalten", ergänzt Wiedemann. So können neue Technologielösungen schließlich in mehreren Fahrzeugklassen gleichzeitig Einzug halten – vom Kleinwagen über Busse bis hin zu schweren Nutzfahrzeugen.

Die Cluster-Initiative wurde ursprünglich für die Bewerbung an einem nationalen Förderprogramm installiert. In diesem Rahmen wurde ein Clustermanagement pilothaft aufgebaut. Das Konzept des Clustermanagements sieht vor, dass alle interessierten regionalen Automotive- Akteure in die Vorgehensweise mit eingebunden werden können. Ausführlicher wird dieses Thema beim Round-Table-Gespräch auf der "Landeskonferenz Automobilwirtschaft" beleuchtet – einer Veranstaltung, die mit frischen Ansätzen für Deutschlands Automobilindustrie von sich hören machen wird.

 
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