21.02.2017 / Pressemitteilung

Jungforscher zu Besuch bei MBtech

Teilnehmer des diesjährigen „Jugend forscht“ Wettbewerbs besuchten am 16. Februar 2017 den Engineering- und Beratungsdienstleister MBtech am Sindelfinger Standort Flugfeld. Im Rahmen einer Führung durch sonst nicht öffentlich zugängliche Bereiche wurde den jungen Forschern ein Simulator für Fahrerassistenzsysteme vorgeführt und sie erfuhren, wie ein „fliegender Teppich“ funktioniert.

 
 
Jugend forscht bei MBtech am Standort Sindelfingen, Flugfeld

MBtech unterstützt den „Jugend forscht“ Regionalwettbewerb Mittlerer Neckar wiederholt als Hauptsponsor der Kategorie Technik. Einen Tag vor der Preisverleihung anlässlich des diesjährigen „Jugend forscht“ Wettbewerbs in der Sindelfinger Stadthalle öffnete der internationale Ingenieur- und Beratungsdienstleister seine Türen exklusiv für junge Forscher am Standort „Flugfeld“.


 

Auf dem Weg zum Autonomen Fahren

Nach Abgabe ihrer Smartphones erkundeten die jungen Technikenthusiasten die Welt des Automotive Engineerings und erhielten Einblick in sonst nicht öffentlich zugängliche Arbeitsbereiche. Teil der Tour war auch die Vorführung des Simulators für Intelligent Drive Funktionen der Mercedes S-Klasse. Der Simulator vermittelt ein realistisches Fahrgefühl und macht die Funktionen der Fahrerassistenzsysteme ohne aufwändige oder gefährliche Nachstellung auf der Straße erlebbar. Mit Hilfe von Sensordaten „erkennt“ das Fahrzeug seine Umgebung, also den Vordermann, Fußgänger, Tiere und Querverkehr. Im Notfall kann es selbständig eine Notbremsung einleiten. „Im Zuge zunehmender Verkehrsdichte spielen Fahrerassistenzsysteme eine immer größere Rolle für Sicherheit und Fahrkomfort. Auf dem Weg zum autonomen Fahren sind aber noch viele Herausforderungen zu meistern, zu deren Bewältigung die Simulation einen entscheidenden Beitrag leistet“, erläuterte Rolf Magnus, zuständig für Absicherung von Fahrerassistenzsystemen im Bereich Test and Measurement Systems.

Dass es „Fliegende Teppiche“ nicht nur in 1001 Nacht gibt, verdeutlichte Dr. Reinhard Wiegmann, Teamleiter im Bereich Software Solutions. „Was wir ‚fliegenden Teppich‘ nennen, ist ein System aus Kameras, Software und einem Feder-Dämpfer-System am Auto. Es kann bei einer Geschwindigkeit von bis zu 120 km/h die Straße im Voraus analysieren, ein Profil erstellen und die Federung/Dämpfung des Fahrzeugs automatisch so anpassen, dass das Fahrzeug so ruhig wie möglich auf der Straße liegt. Besonders bei intensivem Abbremsen, starker Kurvenlage oder Straßen mit Schlaglöchern ist diese Technologie von Vorteil.“

Ständige Veränderung: Die (Berufs)Welt der Mobilität

“Jugend forscht” Juror Thomas Willnecker, bei MBtech verantwortlich für Electrical & Electronics Systems, macht deutlich: „Die Welt der Mobilität erfährt ständig Neuerungen, der Anteil an Mechatronik, Elektronik und Software ist rasant angestiegen. Als einer der führenden Entwicklungspartner der Mobilitätsbranche ist es eine unserer wichtigsten Aufgaben, junge Leute auszubilden und unser spezifisches Wissen zu erweitern. Mit „Jugend forscht“ teilen wir die Leidenschaft für Technologien. Der Wettbewerb ist für uns eine Möglichkeit, uns für die Innovationskraft der Jugendlichen zu engagieren und sie auch für unsere Arbeit zu begeistern.“

Neben dem Einblick in die Automobilentwicklung erhielten die Schüler ausführliche Informationen zum zweitgrößten Arbeitgeber der Region. Im MBtech Ausbildungsportfolio findet sich u.a. das Duale Hochschulstudium mit drei Studienrichtungen. Diese sind Mechatronik (Automotive System Engineering), Elektrotechnik (Automation) und Informatik (Automotive). „Häufig nachgefragt wird das Duale Studienangebot zum Elektrotechniker und Informatiker“, erklärt Sabine Ehrlich, Personalreferentin Ausbildung. „Die Ausbildungswelt der Ingenieure und Techniker im Bereich Mobilität verändert sich fundamental. Dieser Tatsache tragen wir Rechnung“.

 
 
Antje Sacher, Unternehmenskommunikation
 
 

Antje Sacher
Manager Corporate Communications
Tel: +49 151 74632314

 
 
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