MBtech News.

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09.03.2009 | electronics solutions

„EMV-Turbo“ beschleunigt Messverfahren.

MBtech zeigt auf der EMV 2009 als Aussteller und in einem Workshop neue Lösungen. Das Testen der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) gilt als entscheidender Faktor, um die reibungslose Funktion aller elektrischen und elektronischen Bauteile im Automobil über den gesamten Produktlebenszyklus zu gewährleisten. Dabei stellt speziell der Trend zu immer mehr Fahrzeugelektronik alle EMV-Entwickler und -Dienstleister vor besondere Herausforderungen. Womit sich diese bewältigen lassen, präsentiert MBtech auf der internationalen Messe EMV 2009 vom 10. bis 12. März in Stuttgart.

„In der Automobilindustrie und zahlreichen weiteren Branchen ist MBtech ein anerkannter Experte für Elektromagnetische Verträglichkeit – die EMV 2009 als Europas führende Messe in diesem Bereich bietet daher eine optimale Plattform, uns mit Anwendern und Wissenschaftlern auszutauschen und ihnen unsere Innovationen vorzustellen“, erklärt Dr. Uwe Reinhardt, Geschäftsführer der MBtech EMC GmbH und Mitglied im EMV-Programmausschuss.

Wie sich die EMV-gerechte Entwicklung für Fahrzeuge rasch und kostengünstig realisieren lässt, beschreibt Michael Jacobsen, Leiter des EMV-Prüflabors bei MBtech, im Workshop „EMV-Turbo -Störaussendungsmessungen im Zeitbereich“ am 11. März 2009 (14.15 bis 17.15 Uhr). „Der Einzug alternativer Antriebe hat den seit Jahren anhaltenden Trend zu immer mehr Hochvolt-Leistungselektronik im Fahrzeug zusätzlich verstärkt – steigender Kostendruck und verkürzte Modellzyklen lassen den Ingenieuren jedoch immer weniger Zeit zum Testen der Systeme“, erläutert Jacobsen. Um den gewachsenen Anforderungen gerecht zu werden, reichen die konventionellen Messmethoden zur Erfassung hochfrequenter EMV-Störemissionen häufig nicht mehr aus. Schließlich kommen dabei Messempfänger zum Einsatz, die den relevanten Frequenzbereich in vorgegebenen Schritten abtasten – ein Vorgang, der meist mit beträchtlichem Zeitaufwand im Prüflabor verbunden ist. Einen vielversprechenden Lösungsansatz bilden dagegen innovative Messverfahren im Zeitbereich, die aufgrund ihrer Schnelligkeit durchaus als „EMV-Turbo“ bezeichnet werden können. „Unser Workshop richtet sich insbesondere an Hardwareentwickler und Produktverantwortliche. Wir zeigen darin, welche völlig neuen Werkzeuge die digitale Signalverarbeitung auf dem Gebiet der EMV-Messungen ermöglicht“, so Jacobsen.

 
 
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